Weben mit selbstgesponnenen Garnen

Entspannung pur – durch´s Weben

Sihelnik Hajnalka hat das Weben erst vor Kurzem für sich entdeckt. Und doch ist sie bereits vollkommen begeistert und überzeugt:

Weben macht stressresistent

Um den Effekt der Entspannung beim rhythmischen und inspirierenden Tun zu erhöhen, verarbeitet Sihelnik Hajnalka nur Naturfasern. Weil diese für sie von allen Fasern den größten Charme entfalten und sich wohltuend auf der Haut anfühlen.

Am BIOTAG in der Gemeinde Raeren wird Sihelnik zwei ihrer großen Webrahmen mitbringen und einen Schulwebrahmen. Ihr eigener Webstuhl ist leider nicht zu transportieren.

Wussten Sie, dass es in der Gemeinde Kettenis mehr als 300 Webstühle in den nicht sehr viel mehr zählenden Haushalten gab? Diese Webstühle dienten lange Zeit dem Unterhalt der ganzen Familie und nahmen oft einen der beiden Lebensräume der Familie ganz ein. Das war zu den Hochzeiten der vorindustriellen Tuchherstellung in der Region. Über die ganze EUREGIO Maas-Rhein war die Tuchproduktion verbreitet und hat nicht nur in Eupen zeitweise für enormen Reichtum gesorgt. Mehr zu diesem Thema könnt ihr u.a. auf den Seiten der Arbeitsgruppe „Wollroute – Route de la Laine – Wolroute“, des Vereins TUCHWERK Aachen e.V. und natürlich auf der Internetseite der Gemeinde Eupen zum Standort „Atelier Kunst und Bühne“ – wo Frau Hajnalka das Weben gelernt hat – erfahren. Aber dies sei aus persönlicher Leidenschaft der Autorin dieses Blogs nur am Rande erwähnt 🙂

Die Kleinen und Großen für das Weben zu Begeisternden sind herzlich eingeladen am BIOTAG das Weben am Schulwebrahmen auszuprobieren.

 

 

Das Beitragsfoto zu diesem Artikel zeigt den ältesten Webstuhl, der am Wissens- und Kulturstandort TUCHWERK Aachen im Depot zu bestaunen ist.